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Über mich

Veränderung beginnt mit Zuhören

Meine Haltung

Authentizität

Zwischen der Sehnsucht nach Zugehörigkeit und dem Impuls, ganz sich selbst zu sein, zwischen Sicherheit und Autonomie, entsteht oft ein inneres Spannungsfeld. Ich erlebe das als Wunsch nach authentischem Ausdruck und der gleichzeitigen Angst, dafür verurteilt oder abgelehnt zu werden.

Das Leben kann dort fliessen, wo wir dem Wollen einen Platz in uns geben. Wo wir lernen, der Weisheit des Körpers wieder mehr zu vertrauen. Dort, wo wir einander in verletzlicher Ehrlichkeit begegnen und in Kontakt bringen, was uns bewegt – anstatt uns sozialen Normen und biografischen Prägungen zu unterwerfen.

Empathie

Die Kraft zur Veränderung liegt in uns selbst und sie entsteht nicht durch Druck, sondern aus Verbindung. Oft brauchen wir auf dem Weg dorthin die empathische Unterstützung von anderen Menschen. Mit neugieriger Präsenz und Mitgefühl begleite ich Menschen darin, sich selbst tiefer zu begegnen – nervensystemregulierend und traumaintegrativ.

Ich wünsche mir Begegnungen, die Raum schaffen für das, was gerade lebendig ist in uns. Hinter jeder Aussage, jeder Handlung, und sei sie noch so tragisch, steckt etwas Menschliches: Bedürfnisse, Sehnsucht, Schmerz, Hoffnung. Wenn wir uns getrauen, dort genauer hinzuhorchen und -fühlen, dann kann auch Festgefahrenes wieder weicher werden und in Bewegung geraten.

Transformation

Veränderung wächst aus unserem Inneren, wirkt in unsere Beziehungen und entfaltet sich im Kollektiven. Ich möchte Veränderung bewusst gestalten, statt unbewusst alten Schmerz und seine Folgen zu wiederholen. Mit meinem Beitrag möchte ich Räume miterschaffen, die von Gewaltfreiheit, Fürsorge und emanzipatorischer Solidarität getragen sind.

Systemisch sind wir von einer Kultur der Abtrennung, Dominanz und des Mangels geprägt. Nachhaltige Veränderung entsteht dort, wo Menschen sich selbst und einander in lebendigen Beziehungen begegnen. Die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, wächst, wenn Bedürfnisse und Grenzen ernst genommen werden.

Wenn wir unser Herz für die Bedürfnisse aller Beteiligten öffnen, werden Verbindung, Kollaboration und Fülle möglich. Welche Individuen, Beziehungen und Gemeinschaften können wachsen, wenn wir uns neugierig und auf Augenhöhe begegnen – offen für ein gemeinsames Lernen?

«Authenticity is not a destination, it’s an orientation. And it’s possible to live many lives in this one, each one as true as the last one.» ― ALOK

Mein Weg

Vor einigen Jahren haben mich Erfahrungen mit Pflanzenmedizin tief berührt und eine Hinwendung zu mir selbst angestossen. Die Gewaltfreie Kommunikation ist dazu gekommen und hat meinem Prozess seither viel Inspiration und Orientierung geschenkt. Sie hat mir gezeigt, dass auch im Schmerz und der Dunkelheit ganz viel Lebendigkeit steckt, wenn ich mich diesen öffne, anstatt sie wegzudrücken. Seither traue ich mich immer mehr, meinem Herzen zu folgen. Das Angebot auf dieser Website ist ein Ausdruck davon.


Ich habe die Vision von einer Welt, in der wir uns als die Menschen begegnen können, die wir sind. Ich will mich von allen Facetten des Lebens berühren lassen, diese feiern oder bedauern, ob freudig oder unangenehm, verspielt oder ernsthaft, verrückt oder harmonisch, kräftig oder sanft. Mit meiner Arbeit möchte ich etwas beitragen zu dieser Vision der Verbundenheit, Leidenschaft und des Friedens.


Ich lebe in Zürich und verdiene meinen Lebensunterhalt mit Stellvertretungen als Lehrperson und Heilpädagoge in der Volksschule. Daneben baue ich eine Teilselbständigkeit auf, deren Angebot ich auf dieser Website präsentiere.

Ausbildung

aktuell: Liberating Life Training

> Stefan Häfner

Year Course Train-the-trainer: Embodying & Teaching NVC*

> Yoram Mosenzon (Connecting2Life)

Convergent Facilitation (nach Miki Kashtan)

Empathie Stadt (intern)


Year Course Mediation (basierend auf Gewaltfreier Kommunikation)

> Yoram Mosenzon (Connecting2Life) und Empathie Stadt


Diverse Kurse in Empathie und Konfliktlösung

Empathie Stadt


Master of Arts in Secondary Education (Sekundarstufe I)

> Pädagogische Hochschule Zürich


Master of Arts in Soziologie und Philosophie

> Universitäten Bern, Leipzig, Basel

 

*Meine Arbeit ist stark geprägt von der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Ich bin aber nicht ein zertifizierter Trainer gemäss CNVC.

Erfahrungen

seit 2025:

Teilselbständigkeit: Mediation, Gruppenbegleitung, Einzelbegleitung

seit 2024:

Leitung Kurse und Workshops bei der Empathie Stadt und bei der Reformierten Kirche

 

seit 2022:

intentionale Bewusstseinsarbeit auf verschiedenen Wegen (diverse  Retreats und Alltagspraxis)

seit 2019:

Tätigkeit als Sekundarlehrperson/Heilpädagoge

Erfahrungsbereiche

  • Theorie und Praxis basierend auf Gewaltfreier Kommunikation

  • Herausforderungen in pädagogischen Kontexten

  • Vorbereitung und Integration von psychedelischen Erfahrungen

  • Umgang mit Depression und Erschöpfung

  • Nervensystemregulation und Traumaintegration

  • Transformative Spiritualität

  • Leben und Konflikte in Gemeinschaften

  • Weltschmerz, Kulturpessimismus, Entfremdung, capitalist realism...

  • Tinnitus

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